Freitag, 26. März 2010

Die aufrechte Haltung: Grundlage für Bewegungsqualität und Gesundheit

Auf dem linken Bild ist der Unterschied zwischen einer schlechten und einer guten Körperhaltung zu erkennen. Eine gute Körperhaltung schützt nicht nur vor Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden, sondern bildet auch die Basis für ein gutes Gleichgewicht und ist somit das A und O für Kraftentwicklung und -aufnahme.
Die Körperhaltung wird in erster Linie durch das Zusammenspiel von Muskel-, Faszien- und Nervensystem erreicht. Sind Muskeln und Faszien funktionell verkürzt, ziehen sie knöcherne Strukturen aus dem Lot. Beckenschiefstände, Beinlängendifferenzen, Rundrücken, hängende oder hochgezogene Schultern und ähnliche Fehlhaltungen können die Folge sein.

Leider werden die Formen im Wing Tsun häufig so ausgeführt, dass sie Fehlhaltungen begünstigen oder gar erzeugen. Dafür ist vor allem das nach vorne geschobene Becken und die durch die "Kniespannung" verzogene Beinstellung verantwortlich. Das Becken bildet die Basis für die Wirbelsäule. Eine ungünstige Beckenstellung wirkt sich negativ auf die Wirbelsäule aus.
Dabei könnte gerade die SNT, richtig ausgeführt, dazu beitragen die Körperhaltung zu verbessern. Dazu muss die Grundstellung korrekt eingenommen werden und die SNT4 unter dem richtigen Gesichtspunkt geübt werden (Vgl. dazu auch die Posts über die Grundstellung und SNT).
Eine weitere Möglichkeit, die Körperhaltung schneller zum Positiven hin zu verändern stellt die manuelle Behandlungsmethode Panacea dar.
Als Kampfkünstler solltest Du von Anfang an auf eine optimale Körperhaltung achten. Dies verbessert sowohl die Bewegungsqualität, erlaubt eine schnellere Regeneration von Trainingsbelastungen und vermeidet Fehlbelastungen und Überbelastungen einzelner Gelenke.

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